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Gartenmeditation

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Viele von uns haben nach dem harten kalten und vor allem langen Winter, den Garten wieder im Blickpunkt. Ach Gott es ist ja noch so viel zu tun. Alleine beim Anblick der ausufernden nun ausstehenden Arbeiten wird einem ganz schlecht. Es geht vielen Gartenbesitzern in diesen Tagen so. Wir, die wir das Gartenungeheuer gesehen haben, sind eine richtig breite Masse geworden. Die Gartenarbeitsmuffel, haben in unserem Freundeskreis sogar einen eigenen Namen bekommen – GAMUFS. Gamufs sind zu einer derart großen Zahl angewachsen, dass wir die kritische Masse überschritten haben. Nun sind wir es wert von Betrieben als bewerbungswürdig angesehen zu sein. Die vielen Inserate in Zeitungen, Magazinen und sogar auf Plakaten sind äußere sichtbare Zeichen unserer Anerkennung. Es ist ein gangbarer Weg die Gartenarbeiten an Firmen zu vergeben. Aber halt – ganz kurz – warum noch einmal hatten wir uns einen angeschafft? Wir hätten die Gartenfläche ja auch zubetonieren und grün anstreichen können. Was meine liebe Oma (Gott hab sie seelig) immer schon intoniert hatte. Fast jeder aus unserer Gruppe der Gamufs hatte noch vor ein paar Jahren Lust und Freude am Graszupfen. Wo ist die Lust hingekommen? Wann ist sie zur  Arbeit mutiert? Einige Gamufs sprachen von der allgemeinen Zunahme an Tätigkeiten die auf uns abgewälzt wurden. Noch vor ein paar Jahren ging ich auf die Bank. Die freundliche Dame am Schalter hat dann meine Erlagscheine und Banküberweisungen in das System eingebucht. Heute muss ich das alles selbst machen. Es ist noch nicht so lange her, da kam jemand von der Gemeinde den Wasserzähler ablesen. Heute muss ich das selbst machen und darf die Karte dann auf die nicht mehr vorhandene Post bringen. Ich bin auch noch Tischler, wenn ich mir vom Superdiskonter Möbel abhole. Werde zum Mann der Müllabfuhr, wenn ich - nachdem ich brav den Müll getrennt habe – alles zur Entsorgungsstelle bringe. Aha jetzt verstehe ich. Meine Aufgabe ist es im Garten zu meditieren und mehr zu delegieren.

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